Offene Kirche lädt zum Gebet ein

 

 

 

 

Unsere Martinskirche ist eine offene Kirche, das heißt, dass sie uns immer wieder einlädt einzutreten, raus aus der Hektik und dem Trubel, einfach mal innezuhalten, in die kühle Stille einzutauchen, in die Ruhe, den Raum auf uns wirken zu lassen, das Spiel aus Licht und Farben der Fenster, aber auch der dunklen Ecken, und dabei die Nähe Gottes zu spüren.

Schon länger überlegen wir, in der Martinskirche eine Gebetsecke einzurichten und wie diese aussehen könnte.

Nico Wiedwald, er ist 14 Jahre alt, Hobbykünstler mit der Motorsäge und macht normalerweise Blumentröge. Doch für den Konfi 3 - Gottesdienst mit dem Thema „In Gottes Hand geborgen“ hat er aus einem Lindenstammstück eine Hand geschnitzt. Die brachte uns auf den Gedanken, mit ihr die Gebetsecke zu gestalten und so einen Ort in der Kirche zu schaffen, wo Sorgen, Ängste aber auch Dank auf einen Zettel geschrieben werden und durch eine sichtbare Geste abgelegt werden können in Gottes Hand.

Nehmen Sie sich die Zeit,
kommen Sie einfach mal vorbei...

 

Mesnerin Bettina Ziegler